Manchmal ist die erste Entscheidung eine über den Namen. Für ein neues Marktplatz-Konzept sollte bewusst Abstand zu MediaMarkt und Saturn gehalten werden. Die Wahl fiel auf CECONOMY, die damals ganz neue Konzernmarke — und was nach einer eleganten Lösung aussah, war in Wahrheit eine Aufgabe: CECONOMY war nie als Handelsmarke gedacht. Das Manual beschreibt einen Verwaltungskonzern, nicht ein Produkt, mit dem Menschen einkaufen.
Und der Marktplatz sollte kein Shop sein. Es ging nicht darum, Geräte in einen Warenkorb zu legen, sondern Bedürfnisse zu bedienen. Wer für zwei Jahre aus dem Ausland kommt und eine Wohnung ohne Küche bezieht, will keine Küche kaufen, aufbauen und wieder verkaufen. Er will eine Küche, die kommt, steht und nach zwei Jahren wieder verschwindet. Das ist kein Produkt im Regal — das ist ein Angebot, das man erst einmal denken muss.




